Tipp fürs Lernen – Konzentrationsübungen

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Wenn die Abschlussprüfungen immer näher und näher rücken und der latente Stress einsetzt, fällt es vielen schwer die Konzentration zu halten. Wir haben daher für euch recherchiert, welche Übungen leicht in den Alltag integriert werden können, um eine längere Aufmerksamkeitsspanne zu erreichen.

Sinnvolles Prokrastinieren will gelernt sein, weswegen wir hier nur drei Übungen vorschlagen, die so simpel sind, dass sie ohne Ausreden zu verfolgen sind. Konzentration ist nämlich eigentlich nur eine Frage von Ausdauer.

Bist du gerade konzentriert?

Mach einen kleinen Schnelltest:
Ein Baseballschläger und ein Ball kosten insgesamt 1,10 Euro. Der Schläger kostet 1 Euro mehr als der Ball. Wie teuer ist der Ball?
(Die Auflösung kommt am Ende des Artikels)

1.Lesen

Die beste Übung für erfolgreiche und ausdauernde Konzentration ist lesen. Das fördert nicht nur deine Bildung sondern hilft auch deinem Studium. Nimm dir ein gutes Buch, am besten aus Papier zur Hand (Es muss ja nicht gleich ein Text sein den du für eine Hausübung auf hast – ein Krimi oder eine gute Belletristik reichen auch). Versuche so lange wie möglich zu lesen. Wenn Lesen nicht unbedingt zu deinen Leidenschaften zählt, dann beginne einfach mit 15 Minuten und versuche täglich und konsequent die Leselänge um zwei Seite bzw. 5 Minuten zu erweitern. Nicht vergessen, dass Smartphone abzudrehen und die Musik auszuschalten damit das Fokussieren leichter fällt.
Persönlicher Tipp: Eine 15 minütige Sanduhr die ich umdrehe wenn ich was Wichtiges am Computer zu erledigen habe, hilft mir ungemein für ein ordentliches Zeitgefühl. Wenn ich beispielsweise die Uhr umdrehe und nach fünf Minuten aufblicke und zu meinem Handy greifen will, werfe ich vorher einen schnellen Blick auf die Sanduhr und merke, dass die 15 Minuten noch gar nicht vorbei sind. Ich beschließe dann erst nach Ablauf des Sandes wieder aufs Handy zu blicken und fokussiere mich wieder. Es fällt mir viel leichter, mich richtig auf eine Arbeit einzulassen weil ich merke, dass selbst innerhalb eine Viertelstunde Vieles weitergehen kann. Wenn die 15 Minuten dann um sind, hab ich oft vergessen, dass die Sanduhr gelaufen ist und hab dann schon 20 Minuten in Ruhe gearbeitet.

2.Meditieren

Keine Angst, wir meinen nicht Räucherstäbchen und Gurukult sondern schlichtes Abschalten. Es ist bewiesen, dass Stresshormone genau jenen Teil im Hirn blockieren der eigentlich stark beansprucht werden soll. Deshalb empfehlen wir ganz herzlich, während oder nach den Lernstunden, sich kurz für zehn Minuten hinzusetzen, alle Devices abzuschalten und die Augen zu schließen. Höre dann nur noch dem eigenem Atem zu und lass die Schultern sinken. Es gibt noch viele andere hilfreiche Tipps um richtiges Meditieren und die geeignete Methode für sich selbst zu finden. Am besten einfach mal ein bisschen bei Bekannten umhören, einen Usikurs besuchen oder eine Schnupperstunde in einem Yogastudio buchen.

3.Bewegung und Sport

Da wären wir schon beim dritten Langzeitratschlag: Sport Es ist erwiesen, dass Sport unsere Konzentration, die mentale Stärke und die Ausdauer fördert. Also einfach irgendeine Form von Bewegung suchen! Anfänger-Tipp: Mit dem Fahrrad zur Bibliothek zu fahren, abends einen billigen Fitnessclub ums Eck ausprobieren (Fitinn und MCFit sind besonders billig und in großer Zahl in Wien vorhanden) oder am Wochenende ins Schwimmbad gehen und Runden drehen. Noch unkomplizierter ist es einfach vor die Tür zu gehen und einmal durch den Bezirk zu laufen um dem ewig sitzenden Körper wieder Bewegung und Energie zu liefern.

 

Ich hoffe wir konnten Euch bei den Konzentrationsschwierigkeiten ein bisschen weiterhelfen und haben euch angeregt ein bisschen mehr sinnvolle Pausen einzulegen. Übrigens, haben wir es nicht vergessen, die Auflösung des Rätsels lautet: Der Schläger kostet 1,05 EURO, der Ball kostet 0,05 EURO.